Was wir konkret wollen

Demographie

Unsere Gruppe besteht derzeit vor allem aus Menschen zwischen 40 und 65.
Für das Bauprojekt und auch für das Quartier in dem wir leben wollen, streben wir jedoch eine vielfältige Mischung aller Altersgruppen an. Möglich ist entweder die Ergänzung unserer Gruppe durch junge Menschen oder die Kooperation mit anderen Gruppen.

Offen für unterschiedliche Wohnformen

Wir suchen nach Wohnformen, in denen gemeinsames Leben und Wohnen, Distanz und Nähe, Kommunikation und Toleranz möglich sind.
Wir streben eine Form des Wohnens und Lebens an, in der sich die Mischung an unterschiedlichen Neigungen, Kompetenzen und Bedürfnissen positiv ergänzt.
In Bezug auf konkrete Wohnformen sind wir nicht festgelegt: Von Clusterwohnungen mit hohem Anteil an gemeinschaftlich genutztem Wohnraum bis hin zu individuellen Wohnungen mit hohem Anteil an außerhalb liegenden Gemeinschaftsflächen ist für uns vieles vorstellbar.
Barriere freies und altersgerechtes Bauen sind selbstverständlich.
Zu unserem Prinzip des gemeinschaftlichen Bauens gehört es, dass auch die Bewohner flexibel sind: Familien mit Kindern haben die größeren Wohnungen; sind die Kinder aus dem Haus, sollte die individuelle Wohnfläche durch Umzug in kleinere Wohnungen wieder angepasst werden.

Nachhaltiger Lebensstil:

Strukturen schaffen, die nachhaltiges Wohnen und Leben ermöglichen

Mit unserem Wohnprojekt möchten wir ökologische, soziale aber auch für möglichst viele Menschen ökonomisch tragfähige Werte schaffen.
Wir möchten durch eine entsprechende Architektur und Quartiersplanung Strukturen schaffen, die es jedem einzelnen ermöglichen, sich nachhaltig zu verhalten. Dazu gehören:

  • neue Mobilitätskonzepte
  • Energieeinsparung (beispielsweise 2000 Watt-Quartier)
  • geringer Flächenanspruch, dichte Baukörper
  • nachhaltiger Konsum und regionale Versorgung mit Lebensmitteln

Öffnung ins Quartier

Für unsere eigene Baugruppe gehen wir von mindestens 20 Wohneinheiten aus, um unsere Ideen angemessen realisieren zu können.
Die wesentlichen Potenziale können sich jedoch nur im Zusammenspiel mit dem Quartier entfalten. Deshalb möchten wir an einem Ort bauen, wo es auch andere Baugruppen gibt, die ähnliche Ideen haben wie wir.
Es gehört zu unserem Konzept, dass wir Flächen und Räumlichkeiten für die Nutzung außerhalb unserer konkreten Baugruppe zur Verfügung stellen: Gewerbeflächen, Büro- und Veranstaltungsräume, Café, Läden usw. Sie können durch Personen aus unserer Baugruppe aber auch durch andere Initiativen bewirtschaftet werden.
Damit möchten wir auch die Integration im Quartier stärken. Ziel ist es, Wohnen und Arbeiten eng zu verknüpfen.
Ideen, wie wir uns selbst einbringen und andere einbinden könnten, gibt es zuhauf sehr viele.

    Kommunikation und Information
  • Versorgung mit Dienstleistungen
  • Versorgung mit Produkten (Essen, …)
  • Bereitstellung von Werkzeugen und Hilfsmitteln (Bereitstellung bzw.
  • Gemeinschaftsbesitz von Haushaltsgeräten, Fahrzeugen, Büchern u.v.a.m.)

Ziel ist es, Wohnen und Arbeiten eng zu verknüpfen.
Ideen, wie wir uns selbst einbringen und andere einbinden könnten, gibt es zuhauf sehr viele.

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